Dienstag, 6. Juni 2017

Blogtour Tag 1 zum Buch "Kein Schnee im Hexenhaus" von Susanne Eisele

 

Hallo und herzlichen Willkommen meine lieben Leser,

zum Auftakt der Blogtour zum Buch "Kein Schnee im Hexenhaus" von der lieben Susanne Eisele.

Heute am Tag 1 möchte ich euch gerne das Buch ein bisschen näher bringen. Am Ende wartet sogar ein spannendes Interview mit der Autorin auf euch.


Das Originalmärchen von Hänsel und Gretel solltet ihr ja alle soweit alle kennen.


In dieser neuen Version des Märchens hat die Autorin Susanne Eisele, das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm mit den Themen Drogensucht und Realitätsverlust gemixt.

In dem Buch "Kein Schnee im Hexenhaus" geht es um die beiden Geschwister Hansjörg und Margarete und um eine alte schrullige Hexe in einem alten Haus im Wald.

Die beiden Geschwister sind drogenabhängig und sind von zuhause abgehauen. Die Polizei stand nämlich vor der Tür und sie wollten nicht verhaftet werden. Deshalb beschließen sie in den Wald zu laufen, doch leider verlaufen sie sich darin und die Polizei spürt sie auf. Ihre Eltern und der Richter entscheiden sich dazu, die beiden in ein Erziehungsheim zu stecken, was den beiden so überhaupt nicht gefällt. Man bringt sie ganz tief in den Wald in ein kleines Häuschen, das einer alten schrulligen Hexe gehört. Dort angekommen, denken sie sofort an eine baldige Flucht. Das stellt sich aber schwieriger heraus als gedacht. Um das Haus herum gibt es nämlich giftige Pflanzen und seltsame Wesen, das das abhauen unmöglich macht. Die beiden Geschwister lernen im Erziehungsheim die Lektion ihres Lebens. Wird es den beiden gelingen, wieder auf die richtige Spur zu kommen und drogenfrei zu werden?

Ganz zu Anfang des Buches lernt man die beiden Geschwister ein bisschen besser kennen, was ich sehr schön finde. Man merkt sofort, das sie ein großes Drogenproblem haben und das Erziehungsheim die einzige Möglichkeit ist, wieder davon loszukommen. Die meiste Zeit der Geschichte spielt im Erziehungsheim in das die beiden Geschwister gesteckt werden und das eine Flucht wie schon geschrieben, einfach nur unmöglich ist.

Hier meine Rezension zum Buch.


Nachfolgend das spannende Interview mit der Autorin Susanne Eisele.

1) Wie bist du zum Schreiben gekommen?

 Kann ich jetzt gar nicht so ganz genau sagen. Ich hab schon immer viel gelesen. Irgendwann ist dann der Wunsch entstanden, selbst etwas zu schreiben. Meinen ersten Versuch habe ich vor circa 20 Jahren gemacht. Den Roman haben allerdings außer meinem Ehemann nur mein damaliger Deutschlehrer und eine Klassenkameradin zu Gesicht bekommen. Dann kam eine längere Pause. Liegt wohl auch daran, dass ich bei der Arbeit auch die ganze Zeit schreibend vor dem PC sitze, auch wenn diese "Werke" einen deutlich geringeren Unterhaltungswert haben.
Etwa 2013 hat's mich dann aber doch wieder in den Fingern gejuckt und ich habe wieder ein Buch geschrieben. "Nachbarschaftshilfe - ein Vampir und Werwolf-Krimi", das ich dann auch im Selfpublishing veröffentlicht habe. Seither hat mich der Schreibvirus fest im Griff.
 
 
2) Was kommt beim Schreiben zuerst? Die Geschichte oder die Charaktere?

 Das ist unterschiedlich. Manchmal der grobe Plot, manchmal auch nur einzelne Szenen. Rein mit Charakteren fange ich aber so gut wie nie an. Es liegt aber noch ein Plot zuhause, bei dem ich den Anfang des Plots nachts geträumt habe - aus der Sicht der Protagonistin. Ich bin dann keuchend und mit klopfendem Herzen aufgewacht. Dennoch würde ich das als "Geschichte zuerst" einordnen. Denn so wirklich tiefe Einblicke in den Charakter habe ich nicht erhalten - obwohl ich aus Sicht der Prota geträumt habe, war es dennoch mehr der Plot, um den es ging.
 
 
3) Was ist schwieriger zu schreiben? Der Beginn oder das Ende der Geschichte?

 Eigentlich die Mitte. Die Anfänge sind meistens recht schnell klar, das Ende auch. Die Geschichte vom Anfang zum Ende zu bringen, so dass keine Plotlöcher entstehen und sich die Geschichte gut liest, ist für mich das Schwierigste. Wobei es nicht bei jedem Buch gleich ist. Bei einem Projekt habe ich tatsächlich ein wenig Schwierigkeiten am Anfang.
 
 
4) Hast du ein besonderes Schreibritual?

 Eigentlich nicht. Wobei es bei mir zwei unterschiedliche Herangehensweisen gibt. Entweder mir fällt eine gute Szene morgens beim Aufwachen oder unter der Dusche ein. Dann versuche ich die Szene schriftlich festzuhalten, handschriftlich oder am Netbook. Wenn das nicht der Fall ist, setze ich mich in meinen gemütlichen Sessel, Netbook auf dem Schoß und schreibe drauflos.
 
 
5) Was fühlst du, während du deinen Geschichten Leben einhauchst?

 Normalerweise bin ich dann so im Flow, dass ich die Welt um mich herum völlig ausblende. Dann gibt es nur die Geschichte. Für mich ist das mehr so, als würden mir die Protas ihre Geschichte erzählen. Dementsprechend fühle ich dann mit den Protas, Glück, Wut, Trauer - je nachdem was gerade in der Geschichte vorkommt.
 
 
6) Was war dein Lieblingsbuch als Kind?

 Als Kind tatsächlich mein Märchenbuch, Grimms Märchen. Später war ich dann totaler 'Hanni und Nanni'-Fan. Nochmals etwas später, aber immer noch als Jugendliche 'die ???' und 'die fünf Freunde'.
 
 
7) Was liest du heute gerne?

 Fantasy und Krimis. Zu meinen Lieblingsautoren zählen Elizabeth George, Tad Williams, R.A. Salvatore und Markus Heitz. Ich lese aber auch gerne Bücher von unbekannteren Autoren.
 
 
8) Du hast ja die Märchenadaption zu Hänsel und Gretel geschrieben. Warum hast dich du gerade für dieses Märchen entschieden?

 Als die Idee aufkam, Märchenadaptionen zu schreiben, war mein erster Gedanke: Hänsel und Gretel laufen völlig zugedröhnt durch den Wald. Der Ansatz hat den anderen Märchenspinnerinnen gut gefallen. Damit war es irgendwie beschlossene Sache.
 
 
9) Was ist dein Lieblingsmärchen?

 Kommt auf meine Stimmung drauf an. Zu meinen Lieblingsmärchen zählen auf jeden Fall "Tischlein-deck-dich" oder "von einem der auszog, das Fürchen zu lernen". Die klassischen Prinz-kriegt-Prinzessin-Märchen, habe ich zwar nicht ungern gelesen, schafften es aber nie zum Lieblingsmärchen.
 
 
10) Warum hast du dich dazu entschieden, das Märchen mit dem Thema Drogen zu schreiben?
    Gibt es eventuell eine Vorlage zu Hansi und Gretel?

 Die Frage habe ich mir auch schon gestellt - bisher ohne zu einer Antwort zu kommen. Hat sich halt so ergeben. Die Antwort ist jetzt ein bisschen platt, aber in diesem Fall korrekt. Wie gesagt, mich hat die Themenwahl selbst verwundert, da ich keine Drogen nehme,noch nicht mal rauche oder Alkohol trinke. Hat sich beim First-Draft auch bemerkbar gemacht. Zum Glück haben mich meine Betaleser auf ein paar grobe Schnitzer aufmerksam gemacht.
Eine gewisse Vorlage hatte ich trotzdem. Früher in der Schule hatte ich einen Mitschüler, der immer besser angezogen war, als alle anderen. Er war auch immer höflich und wohlerzogen. Jahre später habe ich dann erfahren, dass er der größte Drogendealer der Schule war. Da kann man dann schon eine Parallele zu Hansi sehen.
 
 
11) Wenn du die Chance hättest, einen deiner Charaktere zu treffen? Wer wäre es und warum gerade er oder sie?

 Ich schwanke zwischen Frau Hag und Bodo. Frau Hag würde ich dann zum Thema Zauberei und Magie befragen. Bodo - nun ja, wer würde nicht gern einen friedlichen Drachen kennenlernen?
 
 
12) Könntest du dir vorstellen, noch weitere Märchenadaptionen zu schreiben?

 Könnte ich nicht nur. Derzeit bin ich an der Überarbeitung der Adaption eines orientalischen Märchens. Einen groben Plot für eine weitere Märchenadaption, dann wieder Brüder Grimm, habe ich auch schon. Das einzige was ich dazu verrate, ist aber, dass es sicherlich nächstes Jahr wird, bis andere das lesen dürfen.
 
 
13) Aus was müsste das Hexenhaus gebaut sein, damit du angelockt werden würdest?

 Schwierige Frage. Ich mag zwar Süßes, aber wenn ich mir vorstelle, dass die Kekse schon mehrfach im Regen aufgeweicht und dann in der Sonne wieder festgebacken wurden, vergeht mir der Appetit.
Aber ich mag alte Häuser, insbesondere Fachwerkhäuser. Die sehe ich mir gerne an. Wenn es dann noch Schnitzereien aufweist, zieht mich das fast schon magisch an.


Vielen lieben Dank liebe Susanne, das du dir die Zeit genommen hast und meine 13 Fragen für mich und meine Leser beantwortet hast ;) Finde die Antworten echt sehr interessant und spannend. ;)


Morgen erfahrt ihr bei lieben Tanja Mandelt von http://www.buchstaebliches.de/ etwas über die Hilflosigkeit der Eltern, wenn die Kinder in den Drogenkonsum geraten.


Hier nochmal der genaue Blogtourfahrplan:

06.06 Einführung mit Interview - Hier bei mir
07.06 Hilflosigkeit der Eltern - Buchstaebliches
08.06 Drogenkonsum - Bücherleser
09.06 Einfluss des großen Bruders - Bookwormdreamers
10.06 Hexen und Drachen - Elchi's World of Books & Crafts
11.06 Hexen in Märchen - Hier bei mir


So meine lieben Leser,

das war nun der erste Beitrag zur Blogtour zum 4ten Buch (Kein Schnee im Hexenhaus von der lieben Susanne  Eisele) der Märchenspinnerei.


Zu guter letzt möchte ich euch noch erzählen, das es bei unserer Blogtour auch was zu gewinnen geben wird.

1.Preis

1 Ebook des Buches "Kein Schnee im Hexenhaus"


2. und 3.Preis

Goodies: bestehend aus Kugelschreiber, Postkarte und Lesezeichen der Märchenspinnerei


Um zu gewinnen müsst ihr auf den Blogs die jeweilige zum Thema passende Frage beantworten. Pro beantwortete Frage bekommt ihr 1 Los. Ihr könnt also insgesamt 6 Lose sammeln.

Die heutige Frage lautet:

Wenn ihr gut im Interview aufgepasst hat, dann könnt ihr mir doch sicher erzählen, was das Lieblingsbuch als Kind der Autorin Susanne Eisele ist?

Wenn ja, dann schreibt es in die Kommentare und schon seit ihr mit im Lostopf. ;)


Teilnahmebedingungen:

Teilnahme ist vom 06.06 bis zum 11.06 um 23:59 Uhr möglich.
Auslosung erfolgt am 12.06.17

Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.

Bei Verlust per Postwegen keine Haftung.

Keine Barauszahlung des Gewinns möglich ist.

Gewinnspiel hat mit Facebook nichts zu tun.

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch bereit, öffentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.


Viele Grüße und bis bald
eure Rebecca
 


Kommentare:

  1. "Als Kind tatsächlich mein Märchenbuch, Grimms Märchen. Später war ich dann totaler 'Hanni und Nanni'-Fan. Nochmals etwas später, aber immer noch als Jugendliche 'die ???' und 'die fünf Freunde'."

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  2. Huhu.
    Ihr momentanes Lieblingsbuch weiß ich nicht genau. Ihre Lieblingsautoren sind Elizabeth George, Tad Williams, R.A. Salvatore und Markus Heitz. Früher waren es Grimms Märchen, Hanni & Nanni und die drei ??? und die fünf Freunde. :)
    Viele liebe Grüße
    Sandra

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  3. Hallo und guten Tag,

    O.K. dann fangen wir mal in der Kindheit der Autorin an...Als Kind haben es ihr tatsächlich die Märchenbuch, der Brüder Grimms angetan.. "Tischlein-deck-dich" oder "von einem der auszog, das Fürchen zu lernen".

    Jugendzeit dann 'Hanni und Nanni'-Fan. Nochmals etwas später, immer noch immer als Jugendliche 'die ???' und 'die fünf Freunde'.

    Und jetzt/heute ... Fantasy und Krimis..von Elizabeth George, Tad Williams, R.A. Salvatore und Markus Heitz.

    LG..Karin..

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  4. Ein richtig schöner Beitrag! Klasse Start in die Blogtour!

    Lg

    Steffi

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  5. Irgendwie ist die Frage nicht eindeutig zu beantworten oder überles ich das immer wieder?
    ich finde nur ihre lieblingsbücher als kind :
    Als Kind tatsächlich mein Märchenbuch, Grimms Märchen. Später war ich dann totaler 'Hanni und Nanni'-Fan. Nochmals etwas später, aber immer noch als Jugendliche 'die ???' und 'die fünf Freunde'.

    und heute liest sie gerne Krimis und Fantasy, aber es steht nirgends welches genau.
    lg
    Alena

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    1. Nee du überliest nichts. Hab wohl ein Wort vergessen. Möchte wirklich ihr Lieblingsbuch als Kind wissen 😀 Frage also korrekt beantwortet 😀

      LG Rebecca

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  6. Hallo

    danke für den Beitrag :)
    Als Kind war es tatsächlich ihr Märchenbuch, Grimms Märchen. Später war sie dann totaler 'Hanni und Nanni'-Fan. Nochmals etwas später, aber immer noch als Jugendliche 'die ???' und 'die fünf Freunde'.

    LG

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